VGP/VPS am 19. und 20. Oktober 2019 um Florstadt-Stammheim

 

Am 19. und 20. Oktober 2019 fand bei weitestgehend trockenem Herbstwetter die diesjährige Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) und Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS) des Wetterauer Jagdclub in Suchengemeinschaft mit dem Jagdclub Bad Nauheim e.V.  und dem Jagdverein Hubertus Büdingen um Florstadt-Stammheim statt.

 

Die Prüfung startete auf der Lönshütte traditionsgemäß mit einem gemeinsamen Frühstück. Nach der Begrüßung und der Richterbesprechung durch Prüfungsleiter Martin Lüdge standen am ersten Tag die Feld- und Wasserfächer sowie einige Waldfächer auf dem Programm, bevor die Prüfung am Sonntag mit der Riemenarbeit, dem Stöbern sowie der Fuchsschleppe und Fuchs über Hindernis im Revier Stammheim endete. Die Feldfächer wurden im Revier Nieder-Wöllstadt und einige Waldfächer im Revier Nieder-Mockstadt geprüft, die Wasserfächer am Haubenmühlenteich.

 

Als Richter fungierten Walter Klamert als Richterobmann vom Jagdclub Bad Nauheim, Ottmar Troß vom JV Hub. Büdingen und unser Ehrenmitglied Jürgen Zink vom Wetterauer Jagdclub.

 

Für die VPS war ein Hund gemeldet, die Labrador-Hündin „Pfützenläufers Duoro“ mit ihrer Führerin Sabine Kötter aus Karben. Für die VGP waren drei Hunde gemeldet, die DD-Hündin „Emma von der Pfaffenwiese“ mit ihrer Führerin Andrea Lotz aus Schöffengrund, die GS-Hündin „ Knockraheen´s Amberly“ mit ihrem Führer Matthias Nickel aus Glauberg und die DK-Hündin „Uta aus dem Königswald“ mit ihrem Führer Bastian Heinemann aus Nieder-Mockstadt. 

 

Die Labrador-Hündin „Duoro“ zeigte sowohl bei den Bringfächern im Feld und im Wald und beim Buschieren sehr gute Leistungen, ebenso auch grundsätzlich sehr gute Leistungen bei den Gehorsam-Fächern. Beim „Stöbern ohne Ente“ zeigte die Hündin eine genügende Leistung, bei der „Verlorensuche aus deckungsreichem Gewässer“ waren die Leistungen leider ungenügend, so dass sie die Prüfung leider nicht bestehen konnte.

 

Die junge, im ersten Feld stehende DK-Hündin „Uta aus dem Königswald“ zeigte bei der Feldarbeit sehr gute Leistungen. Das Benehmen vor eräugtem Federwild bzw. Haarnutzwild wurden mit gut bewertet, die Hündin zeigte keine Schußruhe bei abstreichendem Federwild. Bei den „kleinen Waldfächern“ konnten ebenfalls sehr gute Leistungen testiert werden. Allerdings zeigte die Hündin bei der Wasserarbeit im Fach „Stöbern ohne Ente“ nicht genügende Leistungen, so dass sie die VGP nicht bestehen konnte. Am Sonntag wurde die Hündin in der Schweißarbeit und im Stöbern geprüft, da sie die jagdliche Brauchbarkeit des LJV Hessen erlangen konnte. Die Hündin bestand beide Prüfungsfächer und so konnte ihr die „Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Schalenwild“ und die „Brauchbarkeit für die Stöberarbeit“ bescheinigt werden. 

 

Die GS-Hündin „Amberly“ zeigte sehr gute Leistungen bei der Feldarbeit, lediglich beim freien Verlorensuchen von Federwild konnte sie nur ein „genügend“ erzielen. Schußruhe und Benehmen vor eräugtem Federwild waren gut, am Hasen zeigte die Hündin keinen Gehorsam. Die Hündin zeigte bei den Waldschleppen sehr gute Leistungen. Bei der Wasserarbeit konnten die Richter die Arbeiten „Stöbern ohne Ente“ und „Verlorensuchen aus deckungsreichem Gewässer“ nur mit genügend bewerten, welches im Gesamtergebnis nur zu einem dritten Preis führen konnte. Die Hündin zeigte eine sehr konzentrierte Schweißarbeit, korrigierte sich selbständig bei einer Verleitung und kam sicher zum Stück. „Amberly“ bestand mit ihrem Führer Matthias Nickel die VGP mit einem 3. Preis und 281 Punkten. Als bester Hund der Suchengemeinschaft erhielt er ferner den Wanderpokal sowie die Durner-Plakette für den besten Wasserhund des JV Hub. Büdingen und den Wanderpreis für den Hund mit den besten Leistungen bei der Arbeit mit dem Fuchs.

 

Suchensieger der diesjährigen VGP wurde die DD-Hündin „Emma“, geführt von Andrea Lotz. In der Feldarbeit zeigte die Hündin sehr gute Leistungen und zeigte am Hasen Gehorsam und Schußruhe. Bei der Wasserarbeit zeigte die Hündin mit Ausnahme von „Stöbern ohne Ente“ sehr gute Leistungen, ebenso bei fast allen Gehorsamsfächern. Bei der Schweißarbeit am Sonntagmorgen arbeitete die Hündin zu Beginn sehr ruhig, folgte jedoch beim ersten Haken einer Verleitung, so dass die Schweißarbeit mit gut bewertet wurde. Am Ende konnte sich Andrea Lotz über einen 2. Preis mit sehr guten 306 Punkten freuen und nahm bei der Preisverteilung die Ehrenplakette des LJV Hessen in Empfang.

 

Im Anschluss an die Preisverteilung bedankte sich Martin Lüdge bei den Revierinhabern, der „Schriftführerin“ der Suchengemeinschaft, Petra Bergmann und den Verbandsrichtern recht herzlich. Bei gemütlichem Beisammensein klang die VGP aus. 

 

 

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