Brauchbarkeitsprüfung am 20. Oktober um Stammheim 

 

Am 20. Oktober 2018 fand bei schönem Herbstwetter die diesjährige Brauchbarkeitsprüfung des Wetterauer Jagdclub Friedberg e.V. in Suchengemeinschaft mit dem Jagdclub Bad Nauheim e.V. und Jagdverein Hubertus Büdingen um Stammheim statt.

 

Die Prüfung startete traditionsgemäß mit einem gemeinsamen Frühstück auf der Lönshütte in Stammheim. Anschließend begrüßte Prüfungsleiter Martin Lüdge die Führer mit ihren Prüflingen, Verbandsrichter und Zuschauer. Besonders begrüßte er den Vorsitzenden des Wetterauer Jagdclub, Thomas Ulrich sowie den 1. Vorsitzenden André Lehmer vom Jagdverein Hubertus Büdingen. 

 

Die Prüfung fand in den Revieren Stammheim und Glauberg statt. Dank gilt an dieser Stelle an die Revierinhaber Matthias Nickel und Reiner Schulze für das Revier Glauberg und an Herbert Schmidt und Jürgen Zink für das Revier Stammheim. 

 

Als Richter fungierten Reiner Schulze und Ottmar Tross vom JV Hub. Büdingen, Walter Klamert vom Jagdclub Bad Nauheim sowie Christian Marx, Michael Schmidt und Martin Lüdge vom Wetterauer Jagdclub.

 

Insgesamt waren neun Hunde gemeldet, neun wurden geprüft und acht Hunde haben die Brauchbarkeitsprüfung bestanden.

 

Von uns waren insgesamt vier Hunde gemeldet. 

 

Tomas Giradi stelle seinen KLM-Rüden „Carlos vom Kahler Sand“ vor. Nach dem „Gehorsam im Feld“ und „Schussfestigkeit“ geprüft wurde, zeigt der Rüde beim „Verhalten auf dem Stand“ nicht die erforderliche Standruhe und konnte damit die Prüfung nicht bestehen.

 

Martin Schäfer bestand mit seinem KLM-Rüden „Ben vom Bergland“ die o.g. Gehorsamsfächer und das Fach „Leinenführigkeit“. Abschließend war noch die Riemenarbeit auf der 400 m langen Übernachtfährte zu absolvieren. Der Rüde ging die Riemenarbeit sehr konzentriert an, nach kleinen Schwierigkeiten an bei den beiden Haken gelangte der Rüde letztendlich zum Stück und bestand die Prüfung. Nach bestandener HZP verfügt der Rüde nun über die Brauchbarkeit zur Nachsuche auf Schalen- und Niederwild inkl. Wasserarbeit.

 

Der dritte KLM war die Hündin „Jule vom Auenwald“, geführt von Susanne Mück. Die Gehorsamsfächer absolvierte die Hündin sehr souverän und zeigte auch eine sehr gute Riemenarbeit. Die Hündin arbeitete die Schweißfährte sehr ruhig und konzentriert und bestand die Brauchbarkeit für Nachsuche auf Schalenwild.

 

Der langjährige Hundeobmann und Ehrenmitglied Jürgen Zink stellte seinen Rüden „Oskar III vom Osterberg“ vor. Nachdem die Gehorsamsfächer erfolgreich bestanden wurden, stand als erste die Prüfung zur Brauchbarkeit auf Niederwild mit Leistungsnachweis Wasser an. Die Feder- und Haarwildschleppe wurde von Oskar gemeistert, ebenso konnte er alle drei Wasserfächer bestehen. Abschließend stand noch die Riemenarbeit auf dem Programm. Der Rüde ging die Fährte sehr ruhig an, arbeitete den ersten Haken sehr gut aus. Den zweiten Haken nahm er unter Ausnutzung des Windes und fand zum Stück. Der Rüde bestand die Brauchbarkeit zur Nachsuche auf Schalend sowie die zur Nachsuche auf Niederwild inkl. Leistungsnachweis Wasser.  

 

Nach einem gemeinsamen Essen im „Stammheimer Hof“ überreichte Martin Lüdge den Führern ihre Zeugnisse und bedankte sich bei den Revierinhabern, der „Schriftführerin“ der Suchengemeinschaft, Petra Bergmann und den Verbandsrichtern recht herzlich. Bei einem gemütlichen Beisammensein klang die BP aus. 

    

Nächste Veranstaltungen:

 19./20. Oktober 2019

VGP um Florstadt/Stammheim

 

26. Oktober 2019 20 Uhr

Hubertusfeier, BGH, Ober-Mockstadt

 

27. Oktober 2019 14 Uhr

Hubertusmesse, Wickstadt