Hubertusmesse der Wetterauer Jagdclubs

Am 27. Oktober 2018 um 14:00 Uhr findet wieder unser feierlicher katholischer Hubertusgottesdienst an der Wallfahrtskapelle Maria Sternbach bei Wickstadt unter freiem Himmel statt. Ausgerichtet wird diese stimmungsvolle Messe u.a. von Mitgliedern des Jagdvereins Hubertus Büdingen, des Jagdklubs St. Hubertus Bad Vilbel, des Jagd-Clubs Bad Nauheim sowie des Wetterauer Jagdclubs Friedberg. Begleitet wird die Messe ferner von den Greifvögelfreunde Goldstein aus Bad Nauheim sowie der Jagdhorngruppe des Gesangvereins „Frohsinn“ Ockstadt. Im herbstlichen Wald mit seinem prächtig gefärbten Laub, verteilten sich sternförmig die oben genannten Wetterauer Jagdhorngruppen und werden die Gottesdienst-Teilnehmer begeistern, in dem sie im Wechsel die jagdlichen Klänge aus ihren Parforce und Fürst-Pless Hörnern zelebrieren. Dieser einzigartige musikalische Genuss vor einer großartigen Kulisse begeistert bereits seit Jahren viele Jäger sowie jagdlich Interessierte. Der Wetterauer Jagdclub lädt, im Namen aller Beteiligten, hiermit alle Jäger sowie Interessierte ein. Machen sie Werbung und bringen sie Freunde, Nachbarn und Bekannte mit. 

Wetterauer Jäger im Erfahrungsaustausch

Am Freitag den 28. Juni um 17 Uhr traf man sich am Heuchelheimer Bauhof (bei Reichelsheim) zu einem „Spaziergang“ durch das Niederwildrevier von Andreas Mohr.

Andreas Mohr und Heiko Blecher bekamen als Initiatoren und Vertreter des Rebhuhn-Hegerings Wetterau 2016 den Umweltschutzpreis des Wetteraukreises. In seinem ca. 700 ha großen Niederwildrevier inklusive 200 ha Naturschutzgebiet, wechseln sich Acker, Wege und Acker immerzu ab. Früher wurden hier 300 Hasen, Rebhühner und Fasane geschossen. Das sind allerdings nur noch Erinnerungen. Die jetzige Struktur sei eine reine Kulturlandschaft, denn wenn man nichts machen und alles der Natur überlassen würde, wäre es eine natürliche Buchenlandschaft.

Demensprechend hatte sich Andreas Mohr gefragt, wie man dem Rebhuhn helfen könnte, sich in dieser vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft, zurecht zu finden. Er bekam die Information, dass Rebhühner Hirse, Hanf und Leinsamen als Futter benötigen und sie stark auf die Futtergabe reagierten. Daraufhin war die Idee für die Futtereimer im Revier geboren. Ca. 30 Stück stehen im Revier verteilt. Diese werden in die Einstandsgebiete der Brutpaare gestellt. Es kann teilweise sehr lange dauern, bis sie von den Hennen angenommen und akzeptiert werden. Aber wenn dies einmal der Fall ist, müssen diese Eimer ca. alle 4 -5 Tage aufgefüllt werden. 

Herr Mohr verdeutlichte an einem erst kürzlich abgeernteten Feld, wie viele kg Körner (ca. 250kg/ha) eigentlich dem Wild zu Verfügung stehen würden, die beim Erntevorgang verloren gehen, aber durch das schnelle grubbern der Felder (meistens schon 24 – 48h nach der Ernte) wieder zu Nichte gemacht werden. Die kornfressenden Tiere, auch die Singvögel, müssen diesen Nahrungsmangel, im Winter nochmals verschärft, verkraften.

Umso wichtiger sind die Wildäcker der Jäger, die auch im Herbst und Winter Dickung und Schutz bieten. Blühstreifen, die nach Ende der Frist direkt wieder nieder gemulcht und gegrubbt werden, sind nur ein befristetes Habitat. Die dortigen Wildäcker, die von Andreas Mohr und seinem Revierteam gepflegt und unterhalten werden, sind Flächen aus der Flurbereinigung. Sie gehören der Stadt und müssten sonst vom Bauhof zweimal im Jahr gemulcht werden. Es handelt sich hierbei rechtlich um Pachtflächen, sodass sie nicht wie landwirtschaftliche Flächen behandelt werden (z.B. Zeitpunkt des Mulchens). Somit kann Andreas Mohr selber bestimmen, wann er welche Parzelle dieser Wildstreifen mulchen muss, wenn sie zum Beispiel vergrasen. 

In einer Parzelle haben sie zum Beispiel Löwenzahn für die Hasen eingesäht. Diese Fläche wird sehr stark frequentiert. Diese Fettpflanzen werden für die Milchproduktion der Häsinnen benötigt. Klatschmohn, Soja und Weißklee haben dieselbe dienende Wirkung. Allerdings bemerkte man schnell, dass durch die Kleinflächigkeit auch das Krankheitsübertragungsrisiko stark nach oben ging. Vor allem in Sachen Magendarmkrankheiten. Das sollte in Zukunft beachtet werden.

Des Weiteren erklärte Andreas Mohr auf seiner kleinen Revierrunde, wie wichtig Futterrüben, nicht die üblichen Zuckerrüben, für die Hasen sind. Früher gab es sie noch auf den Feldern und bei den Stallhasen, heute findet man sie draußen nicht mehr und die Stallhasen bekommen es als Pulverersatz in ihr Wasser gemischt.

Eine weitere wichtige Innovation war letzten Sommer die Wassertränken für die Wildtiere. Diese haben sie mit den Futtereimern kombiniert. So lässt sich die Kontrolle etwas straffen. Durch Wildkameras haben sie aufgenommen, wie viele Tiere sich an dieser Wasserstelle regelmäßig getroffen haben. Das Angebot wurde sehr stark von groß bis klein angenommen. Allerdings müssen sie regelmäßig gesäubert werden durch die Algengefahr. 

Als dritte wichtige Säule in ihrem Revier, für die Förderung des Rebhuhnbesatzes, zeigte Andreas Mohr die Prädatorenbejagung mittels Fallenjagd. 14 Betonrohrfallen mit Fangsender sind in seinem Revier verteilt. Leider gab es dieses Jahr keine Schonzeitaufhebung für die Jungfüchse vom Hessischen Ministerium für den Rebhuhn Hegering Wetterau. Die meisten Fänge letztes Jahres verzeichneten sie bei den Füchsen, Waschbären und Steinmardern. Sobald die Jagdzeit wieder aufgeht, werden sie die Fallen wieder scharf stellen und weiter die Prädatoren bejagen.

Als kleines Schmankerl für das Jägerteam gab es kurz vor Weihnachten eine kleine Hasen- und natürlich auch Fuchsjagd. Das war eine kleine Belohnung für die Hege und Pflege im Laufe des Jahres. Denn eins sei klar, so Herr Mohr am Ende des Spaziergangs, dass alle Maßnahmen sehr zeitintensiv sind.

Thomas Ulrich hatte für alle kühle Getränke besorgt, sodass es in der noch warmen Abendsonne, einen konstruktiven Erfahrungsaustausch in Sachen Niederwildhege unter den anwesenden Jägern gab.

 

Eure Presseobfrau 

Merle Klein  

 

Seniorenausflug zu Leica in Wetzlar

Am Samstag den 01. September 2018 fand der diesjährige Seniorennachmittag im Leitz Park in Wetzlar statt. In Fahrgemeinschaften angereist, traf man sich kurz vor 13 Uhr im parkeigenen Café der Leica Erlebniswelt. Die gebuchte Führung startete in der imposanten Eingangshalle. Ein Werksstudent erläuterte von außen die architektonischen Hintergedanken bei der Gestaltung der 2014 gebauten Anlage. Sie hatte vorher ihren Firmensitz in Solms.

Danach ging es zu einer ausgestellten Fotogalerie „36 aus 100“. Diese umfasst insgesamt 36 Leica Fotografien aus den vergangenen 100 Jahren. Gezeigt werden Motive, die Fotografiegeschichte geschrieben und den Mythos der Marke Leica mitbegründet haben. Einen Einblick in die 100jährige Firmengeschichte gab es anhand von elf Kamera Modellen, die die Meilensteine und markantesten Innovationen der Marke bilden. Angefangen bei der von Oskar Barnack entwickelten Ur-Leica aus dem Jahre 1914 über den Verkaufsschlager M3 bis hin zur digitalen M8. Außerdem wurden auch verschiedene Plagiate der Leica Kameras ausgestellt, die die Firma auf dem Markt abgreifen konnte.

Weiter ging es mit einem Einblick in die Produktion. Hierzu konnte man durch drei Panoramascheiben in die Werkshalle und auf die Arbeitsplätze schauen, allerdings wurde Samstagnachmittag natürlich nicht mehr aktiv gearbeitet. Somit wurden die Arbeitsschritte zur Fertigung von Objektiven, Linsen und Kamera nur erläutert.

Zum Schluss gab es eine ausführliche Ausstellung von rund 400 Exponaten, die in der über 100jährigen Leitz und Leica Geschichte hergestellten wurden und aktuell werden. Hierbei dann auch die Sportoptik mit den verschiedenen Zielfernrohren, Ferngläsern usw. 

Zum gemütlichen Abschluss des Seniorennachmittags ging es kurzer Hand, bei bestem Sonnenschein, in den Biergarten „Zum Kirschenwäldchen“. Hier gab es für alle leckeren Kaffee und Kuchen.

Eure Presseobfrau

Merle Klein

 

 

Bläserwanderung 05.August 2018 

 

Am 05. August 2018 trafen sich um 8.30 Uhr die Bläsergruppe an der Jagdhütte des Revieres Nieder-Florstadt um eine Jagdhüttenwanderung zu unternehmen. 

Es fanden sich, trotz der zu erwartenden Hitze, 34 Teilnehmer ein und wir konnten, nach dem Signal Begrüßung, die Tour pünktlich um 9.00 Uhr Richtung Stammheim zur Lönshütte beginnen. 

Für den ersten Teil der Wanderung wurden 3,5 km Wegstrecke und eine Stunde Gehzeit veranschlagt. Durch das disziplinierte Laufen aller Teilnehmer, konnten wir diese Zeit gut einhalten. 

Am Etappenziel angekommen hatten fleißige Hände schnell die Getränkebar und die Vesper aufgebaut, so dass auch hurtig mit der Stärkung begonnen werden konnte. 

Ertüchtigt durch „Weck, Worscht un Woi“ ging es dann los auf die zweite Etappe die mit 5,7 km und einer Gehzeit von zwei Stunden angesetzt war. Es ging wieder los in Richtung Florstadt. 

Da es sehr heiß war, waren wir alle froh, dass die Strecke größtenteils im Wald verlief und es sich dort auch gut aushalten lies. 

Kurz vor dem Etappenschluss musste aber dann doch ein „Servicewagen“ per Telefon angefordert werden und dieser, mit guten Ortskenntnissen ausgestattete junge Mann, eilte „stante pede“ zur Hilfe. Der geringfügige Rest des Weges war dann eine Leichtigkeit. 

An der Jagdhütte in Nieder-Florstadt angekommen, erwartete uns unser Bläserkamerad Jürgen Werle mit wohlduftenden Grillhähnchen, die er über einem Buchenfeuer ihre Runden drehen lies. Der Anblick dieser Hähnchen erweckte, zumindest in mir, ein sofort einsetzendes Verlangen nach Nahrungsaufnahme. Aber, wie das bei uns Jagdhornbläsern nun einmal so ist, können und wollen wir ja auch nicht essen, ohne vorher der Jagdmusik gehuldigt zu haben. 

Also wurden die Hörner geschnappt, Jagdmusik angestimmt und sofort hatten wir auch ein paar Spaziergänger begeistert, denen unsere Darbietungen anscheinend gefiel, denn sie harrten aus, lauschten unseren Klängen und Weisen und setzten ihren Spaziergang erst fort, nachdem wir geendet hatten. 

Auf diese Art konnten wir somit auch noch für unseren Jagdverein und das Jagdwesen einen positiven Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit leisten. 

Das fröhliche Beisammensein gab allen die Möglichkeit zwanglos und froh gestimmt ein paar schöne Stunden im Kreise von Jagdfreunden und deren Partnern zu verbringen und das ein oder andere jagdliche Begehren oder aber auch gesellschaftliche Anliegen zu diskutieren. 

Ich persönlich empfand den Tag als eine Bereicherung und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Zudem möchte ich an dieser Stelle nochmals allen danken, die für das gute Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. 

Jürgen Werle und seiner Crew möchte ich auch nochmal herzlich Danke sagen für die leckeren Hähnchen !! 

 

 

Hans-Jörg Schröder (Bläserobmann)

Helmut Springer feierte 75. Geburtstag

 

Am 04.09.2018 feierte unser Vereinsmitglied Helmut Springer seinen 75. Geburtstag.

Das hieß für das Wetterauer Jagdclub Bläserkorps ab nach Wölfersheim zum „Antik-Cafe“, denn

dort konnte man zu dieser Zeit Helmut Springer antreffen. An diesem lauen Sommerabend verweilten die Geburtstagsgäste im Biergarten des Antik-Cafe und so konnten wir auch gleich in Formation gehen und begannen traditionell mit der Begrüßung. 

Es folgten die Ehrenfanfare, Jägermarsch Nr.3

und die Hegewaldfanfare. Anschließend überbrachte unser 1. Vorsitzender Thomas Ulrich die Grußworte des Wetterauer Jagsclubs und überreichte dem Jubilar einen gemischten Präsentkorb. 

Helmut Springer war die Freude über unsere Darbietungen deutlich anzusehen, er dankte uns 

und lud uns im Anschluss zur Feier und zu seiner im Dezember stattfindenden Drückjagd ein. 

Er wünschte sich noch das Jagdsignal Bär tot, das wir ihm auch gerne darbrachten. Nachfolgend ertönte noch das Signal „Zum Essen“, was den Auftakt zu einem ausgezeichnetem Essen, Trinken 

und einer zünftigem Feier bereitete. 

 

Lieber Helmut, für diesen schönen Abend und Deine Jagdeinladung dankt Dir die Bläsergruppe des Wetterauer Jagdclubs,  wünscht Dir weiterhin, Gesundheit, immer guten Anblick und Waidmannheil !

 

Hans-Jörg Schröder (Bläserobmann)

 

 

Messerschärfseminar am 17. August 2018

Am Freitag den 17. August 2018 fand in der Gaststätte Zur Wetterau in Oppershofen ein Crashkurs zum Thema Messerschärfen statt. Nandger Franck von der Firma Schmiedegut aus Grebenhain/Vogelsberg ist mit viel Wissen/Leidenschaft und Equipment zum Clubabend angereist. Jeder kennt es nur zu gut, wie ärgerlich es ist, wenn man auf der Jagd nur ein stumpfes Messer zur Verfügung hat. Dieser Abend sollte zumindest „in Kurzfom“ Abhilfe schaffen. Normalerweise bietet Schmiedeglut diesen Kurs über einen ganzen Tag an, sodass der Inhalt etwas eingekürzt wurde.

Zu Anfangs wurden die Grundlagen, z.B. wie funktioniert überhaupt ein Messer, was macht es scharf, wie teste ich die Schärfe usw., behandelt. Danach ging es um die verschiedenen Schleifwerkzeuge. Wo sind die Einsatzschwerpunkte und was bedeuten z.B. die Einheit Grad der Körnung. Diamant und Schleifstein wurde gegenübergestellt, sowie rostfreier und rostempfindlicher Stahl. 

Danach ging es an die Praxis. Jeder zückte sein stumpfes Jagdmesser und konnte mit Hilfe der mitgebrachten Schleifsteine und Diamanten von Schmiedeglut, nach einer kurzen Einweisung in die Winkel- und Schleifrichtung, loslegen. Nach und nach wechselte man die Schleifsteine zu einer kleineren/feineren Körnung. Nandger Franck und sein Kollege gingen rund und gaben Tipps und Hinweise. Zum Schluss wurde jedes Messer mit dem Abziehleder und einer Diamantpaste behandelt, sodass die größtmöglichste Schärfe herausgekitzelt wurde. 

Im Anschluss stand das Team von Schmiedeglut für alle Fragen Rund um das Thema Messer für die Clubmitglieder zur Verfügung und natürlich hatten sie auch einiges an Schärfwerkzeuge zum Verkauf mitgebracht. 

Hier noch ein Hinweis: Am Samstag den 20. Oktober ab 16 Uhr findet im Grebenhain ein Tag der offenen Tür (Feuerabend) bei der Firma Schmiedeglut statt, sodass diejenigen, die das Messerseminar verpasst haben, sich auch selber einen Eindruck verschaffen können. Jürgen Wolf wird unter der Beteilung vom Wetterauer Jagdclub dort Wildbratwürstchen anbieten.

Eure Presseobfrau

Merle Klein

Bläserschießen 2018

 

Am 23.06.2018 fand das diesjährige Schießen der Bläsergruppe

auf dem Schießstand „Jägertal Büdingen“ statt.

Die Teilnehmer nutzen gerne diese Gelegenheit, um Ihre Schießfertigkeiten zu trainieren und sich natürlich im „Wettkampf“ zu beweisen. Da dies immer freundschaftlich geprägt ist, macht diese Veranstaltung sehr viel Spaß und wird gerne besucht.

Es werden 3 Disziplinen geschossen. 

1. Mit der Bläserbüchse auf ein „Blattl“, 

2. Mit der eigenen Büchse auf eine 10er Ringscheibe und 

3. Mit der Flinte auf den Kipphasen. 

Dieses Jahr wurde das Schießen zum Gedenken an unserem verstorbenen Bläserkameraden Friedel Weinmann als  „Friedel Weinmann Gedächtnisschießen“ ausgetragen.

Zu diesem Anlass wurde zu dem Wanderpokal auch eine Ehrenscheibe angefertigt, die es zu „erbeuten“ galt.

 

Ergebnis der Disziplin 1 mit der Bläserbüchse: 

1. Platz: Marius Lindau

2. Platz: Hans-Jörg Schröder

3. Platz: Mario Würz

Die Schützen erhielten je einen Pokal.

 

Ergebnis der Disziplin 2 mit der eigenen Büchse: 

1. Platz: Manfred Hämmelmann

2. Platz: Norbert Reiss

3. Platz: Mario Würz

 

Manfred Hämmelmann schoss zum dritten mal in Folge den Wanderpokal - dieser bleibt nun in seinem Besitz - und die Ehrenscheibe zum Gedenken an Friedel Weinmann. Die beiden 2 und 3 Platzierten erhielten je einen Pokal.

 

 

Ergebnis der Disziplin 3 mit der Flinte auf den Kipphasen:

1. Platz: Dieter Reiss

2. Platz: Norbert Reiss

3. Platz: Hans-Jörg Schröder

Die Schützen erhielten je eine Medaille.

 

Nach dem Schießen und den Siegerehrungen gingen wir zum gemütlichen Teil über. 

 

Frau Schinzel, die Wirtin des Schießstandes „Jägertal Büdingen“, verköstigte uns mit leckerem Grillgut, Salaten und köstlichen Beilagen. 

Frisch gestärkt, wurden nun die Trophäen „nach alter Väter Sitte“, dem Brauchtum entsprechend, gebührend totgetrunken. Natürlich erklang auch das eine oder andere Liedchen im „Jägertal“.

 

Ein schöner Tag im Kreise der Jagd- und Bläserfreunde ging wieder einmal viel zu schnell zu 

 

Ende. An diese Stelle möchte ich auch allen Helfern

und Akteuren danken, denn ohne Euch 

sind solche Veranstaltungen nicht möglich!!

 

Horrido und Waidmannheil                                                                 

Hans-Jörg Schröder (Bläserobmann)

75 Jahre Gerhard Ulrich

 

Am 05.05.1943 erblickte unser Vereinsmitglied Gerhard Ulrich das „Licht der Welt“.

Zu seinem 75. Geburtstag machten wir daher einen Abstecher nach Friedberg auf die Kaiserstraße um, dem Jubilar zu gratulieren. Gerhard Ulrich ist seit 1960 Mitglied des Wetterauer Jagdclubs und hat den Verein, in diesen fast 60 Jahren, mannigfaltig und aktiv unterstützt. Er führte viele Jagdhunde, vorrangig Deutsch Kurzhaar, blies lange Jagdhorn, war für den WJC im Naturschutzbeirat und hat im Vorstand mitgearbeitet. In der Schießmannschaft hat Gerhard auch seine Spuren hinterlassen – ich erinnere mich gerne an so manche Schützenfeier – 

Zunächst bliesen wir das Signal „Begrüßung“, dann überbrachte unser 1. Vorsitzende die Glückwünsche unseres Jagdclubs. Es folgten weitere Jagdsignale und Fanfaren und nach unserem „Ständchen“ gab es noch die ein oder andere Stärkung im Jagdgeschäft und einen geselligen „runden Tisch“  im benachbarten Kaffee, der zum Austausch erlebter Episoden und aktueller Jagdthemen genutzt wurde. 

 Lieber Gerhard, für diesen schönen Vormittag und Dein Engagement für den Verein

sagen wir Dir, die Bläsergruppe des Wetterauer Jagdclubs,  danke und wünschen Dir weiterhin, Gesundheit, immer guten Anblick und Waidmannheil !

Hans-Jörg Schröder (Bläserobmann)

 

Werner Wolf feierte 70. Geburtstag

 

Am 28. April zog es uns Bläser zu unserem Vereinsmitglied Werner Wolf nach Wohnbach.

Werner Wolf feierte dort seinen 70. Geburtstag. Nach einem Begrüßungstrunk, den wir 

selbstverständlich mit dem Jubilar einnahmen, konnten wir gestärkt mit dem Signal „Begrüßung“ eröffnen. Nach der Hundefanfare und dem Jägermarsch Nr.III überbrachte Thomas Ulrich die

Glückwünsche unseres Jagdclubs. Es fügten sich noch die Hegewaldfanfare und zum Abschluss

-wie soll es anders auch sein -, des Jägers liebstes Signal: „Zum Essen“ an. 

Wir verlebten anschließend noch einen schönen Abend im Kreise der Jagdfreunde bei gutem 

Essen und Trinken. Lieber Werner, für diesen gelungenen Abend und Dein Engagement für 

die Bläsergruppe sagen wir Dir „danke“ und wünschen Dir Erfolg, Gesundheit, immer guten Anblick 

und Waidmannheil !

Hans-Jörg Schröder (Bläserobmann)

Mark Kammer mit erstem Preis und Andreas-Stern auf Derby in Kurmainz

 

Auf dem Derby des Kurzhaar-Klub Kurmainz stellte unser Mitglied Mark Kammer seinen DK-Rüden „Einstein von der Marchwiese“ erfolgreich vor. In allen Fächern, Nase, Suche, Vorstehen und Führigkeit, zeigte der DK-Rüde sehr gute Leistungen und konnte einen 1. Preis erzielen. Zusätzlich zu diesen Leistungen arbeitete der Rüde eine Hasenspur mit Spurwillen und Spursicherheit sehr gut aus, welches mit dem Andreas-Stern prämiert wurde. Im Anschluß an die Preisverteilung wurde der erste Preis mit den beiden „Alt-Internationalen“ Norbert Kammer und Jürgen Zink gebührend gefeiert, bevor die Rückreise aus Rheinhessen angetreten wurde.

Abrichte- und Führerlehrgang gestartet

 

Im März startete unter der Leitung von Christian Marx der diesjährige Abrichte- und Führerlehrgang zur Vorbereitung auf die Frühjahrsprüfungen VJP und Derby. In diesem Jahr nehmen 5 Hundeführer mit ihren Vierbeinern am Lehrgang teil. Alle fünf Hunde haben erfolgreich die Prüfungen absolviert. Hans-Jürgen Fuchs erreichte mit dem PP-Rüden „Eik vom Falkenberg“ 72 Punkte auf der VJP, ebenfalls 72 Punkte erreichte Fabian Best, er führte den KLM-Rüden „Carlos vom Kahler Sand“ von Thomas Girardi. Martin Schäfer erzielte auf zwei VJPen mit seinem KLM-Rüden „Ben vom Bergland“ jeweils 62 Punkte, die Leistungen auf der Hasenspur verhinderten ein besseres Ergebnis. Auf dem Derby in Kurmainz erhielten Josef Göbel mit der DK-Hündin „Crandel vom Schätzeberg“ und Sascha Schlender mit der DK-Hündin „Elsa von Kurhessen“ jeweils einen 1. Preis. Der Lehrgang wird nun mit den Vorbereitungen auf die Herbstprüfungen fortgesetzt und findet dieses Jahr im Revier Burg-Gräfenrode statt. Der Wetterauer Jagdclub bedankt sich von dieser Stelle recht herzlich bei den Revierinhabern Martin Schäfer und Bernd Seiffert für die Bereitstellung des Reviers. Weitere Interessenten können sich gerne an Christian Marx, Tel.: 0177/7843441 wenden.

 

Hornmeister Herbert Schmidt feierte 70. Geburtstag

 

Am 19. April verschlug es uns Bläser in ein kleines Dorf in der Wetterau, um Ihrem Hornmeister mit einem gebührenden Ständchen die Ehre zu erweisen.

Herbert Schmidt lud zu seinem 70. Geburtstag, den er am 18. April feierte, ein. Wir kamen gerne um mit einem Potpourri aus Jagdsignalen, Fanfaren und Märschen Herbert zu erfreuen.

Vor 40 Jahren übernahm Herbert Schmidt die Bläsergruppe unseres Jagdclubs und lehrte nicht nur Jagdsignale sondern auch Musikstücke der konzertanten Jagdmusik

Er formte über die Jahre ein Bläserkorps, das auf zahlreichen Jagden, Veranstaltungen und Festen mit seinem Können in der ganzen Region auf Anerkennung stieß. Sein unerlässlicher Einsatz führte dazu, dass das Bläserkorps stetig Zuwachs zu verzeichnen hatte und heute, in einer Zeit der Umkehr aller Werte, immer noch eine kameradschaftliche und freundschaftliche Plattform innerhalb des Jagdclubs darstellt.

Seine offene Art gegenüber der jüngeren Generation ist vorbildlich und seine Geduld mit Anfängern und den alten Hasen in der Übungsstunde ist bemerkenswert.

Ich hoffe Herbert bleibt dem Bläserkorps und unserem Jagdclub noch lange erhalten

und ich persönlich freue mich schon auf die kommende Zusammenarbeit und die nächsten Übungsstunden und Auftritte.

 

Hans-Jörg Schröder (Bläserobmann)

Jahreshauptversammlung 2018

 

Am 06. Februar 2018 fand in der Römerstube Ober-Wöllstadt die jährliche Jahreshauptversammlung des Wetterauer Jagdclubs statt. Thomas Ulrich begrüßte und eröffnete zusammen mit den Jagdhornbläsern pünktlich die Sitzung. Dem im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglied Peter-Paul Schwab wurde mit dem Signal „Jagd vorbei“ und „Halali“ die letzte Ehre erwiesen.

 

Neben den üblichen Formalien einer solchen Sitzung, informierte Thomas Ulrich über die Arbeit des Vorstandes und die Vereinsveranstaltungen im letzten Jahr, wobei hier die teils schlechte Besucherresonanz trotz kompetenter Referenten aufgefallen war. Der Kassenführer Mario Würz erläuterte anhand von ausgeteilten Tabellen, die wichtigsten Zahlen über Ausgaben und Einnahmen. Er bedankte sich insbesondere bei den Förderern des Vereins, die im letzten Jahr durch Spenden die Arbeit des Vereins unterstützt haben. Die Obleute berichteten aus Ihren jeweiligen Themengebieten.

Die Rechnungsprüfer Jörn Müller, Volkart Mauer und Norbert Reiss bestätigten eine ordnungsgemäße, eindeutig nachvollziehbare Kassenführung und stellten den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, welcher einstimmig aus der Versammlung erteilt wurde.

Als wichtiger Tagesordnungspunkt stand die turnusmäßige Neuwahl des kompletten Vorstandes nach vier abgelaufenen Geschäftsjahren auf dem Programm. Thomas Ulrich wurde einstimmig erneut zum 1. Vorsitzenden, sowie Mario Würz als Kassenführer gewählt. Oliver Kohlas wurde vom Bläserobmann zum 2. Vorsitzenden gewählt. Norbert Reiss übernimmt zukünftig das Amt der ausscheidenden Schriftführerin Yvonne Fuchs. Auch bei den Beisitzern kam es nur zu leichten personellen Veränderungen. Die Versammlung hat Martin Lüdge, der bisher neben dem 2. Vorsitz die Hundearbeit schon kommissarisch übernommen hatte, nun offiziell als Hundeobmann gewählt. Steffen Weil (Jugendobmann) und Merle Klein (Presseobfrau) wurden erneut aus der Versammlung heraus wiedergewählt. Für den ausscheidenden Schießobmann Patrick Weisensee wurde Bastian Heinemann neu in den Vorstand gewählt. Für Oliver Kohlas der bis dato für die Bläser zuständig war, übernimmt nun Hans-Jörg Schröder die Aufgabe als Bläserobmann.

 

Die Rechnungsprüfer Volkmar Mauer und Norbert Reiss schieden nach zwei jähriger Tätigkeit gemäß Satzung aus. Andre Lehmer und Patrik Weisensee wurden beide einstimmig, als weitere Rechnungsprüfer, zu Jörn Müller gewählt.

 

Außerdem standen einige Ehrungen an:

15 Jahre Jagdhornblasen beim WJC: Hans-Jörg Schröder

25 Jahre Mitgliedschaft LJV: Kyra Nikleiewicz, Markus Reichhard, Christine Best und Maximilian Best

40 Jahre Mitgliedschaft WJC: Dieter Loos und Herbert Schmidt

50 Jahre Mitgliedschaft LJV: Horst Bunzenthal

60 Jahre Mitgliedschaft LJV: Jürgen Heinold

 

Die Anwesenden wurden mit Ehrenurkunde/Nadel und einem kleinen Präsent geehrt. Die Bläser spielten „Hegewald“ zu ehren der Jubilare.

 

Als nächster wichtiger Punkt und schon letztes Jahr angekündigt, musste über die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages abgestimmt werden. Dies war der Erhöhungen der Abgaben an den DJV, den LJV und den JGHV sowie dem Abschluss einer Hundeunfallversicherung für die Mitglieder geschuldet. Die jährlichen Mehrkosten pro Erstmitglied belaufen sich auf ca. 23 Euro und die der Zweitmitglieder auf ca. 6,50 Euro. Der Vorschlag des Vorstandes hierzu wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern angenommen. D.h. der Beitrag der Erstmitglieder wird von 70 Euro auf 95 Euro und der Zweitmitglieder von 35 Euro auf 45 Euro erhöht.

 

Weitere Anträge von Mitgliedern wurden keine eingereicht. Unter dem Punkt Verschiedenes wurde über die Entscheidungsfindung und Finanzierung der einheitlichen Bläserkleidung gesprochen. Wobei hier angeregt wurde noch zusätzlich eine leichte Weste für den Sommer zu bestellen. Bezüglich der Finanzierung schlug Werner Wolf vor, bei Vereinsmitgliedern nach Spenden zu fragen. Hierzu gab es bereits einen veröffentlichten Zwischenstand im WWW März 2018.

 

Der neu gewählte Vorstand erhofft sich, auch auf Grund von teilweise neuen Gesichtern und Ideen, eine gute und konstruktive Vereinsarbeit.

 

Eure Presseobfrau

Merle Klein

Ein Wochenende ganz im Zeichen der Jagd

Am Samstagabend, den 21. Oktober 2017, hat der Wetterauer Jagdclub all seine Mitglieder zur feierlichen Hubertusfeier ins herbstlich geschmückte Bürgerhaus von Ober-Mockstadt eingeladen. Nachdem sich der Saal schon sehr früh füllte und die letzten zusammenhängenden Plätze vergeben waren, eröffnete das Bläserteam unter der Leitung von Herbert Schmidt den Abend.

Dieses Jahr gab es, nachdem es letztes Jahr guten Zuspruch gab, wieder ein reichhaltiges „Wildes Buffet“. Es gab u.a. zur Auswahl Wildschweinbraten, Wildgulasch, Wildbratwürstchen mit Rotkraut, Klößen, Kroketten, Spätzle und vorweg Krautsalat und Kopfsalat. Aber auch für die nicht „wildigen Gaumenschmausler“ wurde gesorgt. Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es weiter im Programm.

Es standen einige Ehrungen im Kreise der Bläser an. Doch zuvor gab es noch die ein oder andere Kostprobe. Der Hörnerklang war durch die Vielzahl der aktiven Bläser, von 28 an diesem Abend, sehr beeindrucken für das Publikum. Es wurden folgende Ehrungen durch den Bläserobmann Oliver Kohlhas überreicht:

5 Jahre  – Mario Würz

10 Jahre – Oliver Odermatt

45 Jahre – Manfred Hämmelmann und Jürgen Zink

Bläserzugehörigkeit

 

Die Hubertusrede in diesem Jahr hielt Thomas Ulrich. Diese befasste sich rund um das Ehrenamt für die Jagd und den Naturschutz.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt an diesem Abend waren die drei „frischen“ Jungjäger Jürgen Hillebrand, Kai Steinhauer und Matthias Heller des Wetterauer Jagdclubs. Diese wurden in feierlicher Zeremonie draußen vor dem Saal bei Fackellicht und Hörnerklang zum Jäger geschlagen.

Die traditionelle Tombola rundete den Abend ab. Hier gab es von Jagdkalender über Hundeschutzweste, LED Taschenlampen, Kochbücher, Schnapsgläser, Essensgutscheine vom Gastwirt, Wildwanne usw. alles was Jäger/Jägerin gebrauchen kann.         

 

Am nächsten Tag, Sonntag der 22. Oktober 2017, fand um 14 Uhr die Hubertusmesse in Maria Sternbach, nahe Wickstadt statt. Den Aufbau organisieren traditionell die Jungen Jäger des Vereins. Hierzu werden immer gerne helfende Hände vom Jugendobmann Steffen Weil gesucht. Bis dato blieb es auch zur Freude aller trocken. Allerdings versprach der Wetterbericht nichts Gutes.

 

Die Jagdhornbläser der 4 Wetterauer Jagdvereine (Hubertus Büdingen, St. Hubertus Bad Vilbel, Bad Nauheim sowie des Wetterauer Jagdclubs Friedberg) verteilten sich sternförmig um die Kapelle im Wald  und leiteten die Besucher mit Hörnerklang den Weg zur Messe.

Genau in diesem Moment wollte das Wetter nicht so mitspielen wie erhofft, der Regen setzte ein. Die Besucher rückten auf den Bänken zusammen, um noch den letzten trockenen Platz unter einem Schirm zu ergattern. Pfarrer Stabel ließ sich nicht beeindrucken und hielt wie gewohnt seine Messe zu Ehren Gottes und zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus von Lüttich. Er gilt als Begründer einer nachhaltigen und weidgerechten Jagd.

 

Musikalisch begleitete die Jagdhorngruppe des Gesangvereins „Frohsinn“ Ockstadt die Messe. Desweiteren kamen auch die Greifvogelfreunde Goldstein aus Bad Nauheim.

 

Dies war für einige der Startschuss für die kommenden jagdreichen (Drück-) Jagdwochen. Hierzu allzeit guten Anblick, Waidmannsheil und dass die fleißigen vierbeinigen Jagdbegleiter immer gesund und munter zurück kommen!

 

Eure Presseobfrau

Merle Klein

Besuch des Deutschen Jagdverbands Präsident Hartwig Fischer in der Wetterau

Für den 5. September 2017 hatten alle Jagdvereine des Wetteraukreises ihre Mitglieder aufgerufen nach Ober-Wöllstadt in die Römerstube zu kommen. Leider kamen dieser Einladung nicht so viele Jäger wie gehofft (geschätzt 50 Mitglieder) aus dem ganzen Kreisgebiet nach. Doch die, die anwesend waren, lauschten dem aus Berlin angereisten Präsidenten des Dachverbandes, bei seinem lebhaften Vortrag. Die Jagdhornbläser eröffneten zusammen mit Thomas Ulrich pünktlich und standesgemäß den Clubabend.

Herr Fischer stellte sich anfangs kurz vor. Er begleitet seit 2011 dieses Amt als Präsident und hat sich unter anderem die Vernetzung der Jäger, Lobbyarbeit, Stärkung der Kampangenfähigkeit und die Zusammenarbeit mit der Basis (Kreisjägerschaften) auf die Fahne geschrieben. Deswegen habe er gerade in letzter Zeit sehr viele Kreisjägerschaften und Hegeringe besucht.

Was er allerdings schnell feststellen musste in seinem Amt, dass der DJV ab 2018/19 unter diesen gegebenen Voraussetzungen nicht mehr finanzierbar ist, wenn sie nicht weitere Mittel von ihren Mitgliedern und zugleich von der Institutionellen Förderung vom Umweltministerium wegkommen wollen.

Auf Grund dessen, wird es eine Erhöhung von DJV- und LJV - Mitgliedsbeiträgen im kommenden Geschäftsjahr geben. Insgesamt beläuft es sich um 16,50 Euro pro Jahr (=1,38 Euro pro Monat). Über die Umlegung, bzw. Beitragserhöhung vom Wetterauer Jagdverein wird an der kommenden Mitgliederversammlung am 6. Februar 2018 diskutiert und abgestimmt.

Herr Fischer erläuterte den Mitgliedern was der DJV in letzter Zeit für die Jägerschaft in Deutschland angestoßen hat, u.a. die Homepage-Registrierung für Wildverkäufe („Wild aus Wild“), Tierfundkataster oder den Bestandschutz für die registrierten Waffenschränke, sowie das Pilotprojekt „Fellwechsel“ (Infos Wetterauer Waidwerk September 2017) welches ab Oktober starten soll. Außerdem verdeutlichte Herr Fischer, wie wichtig es ist, die Ausbildung von Lehrern für die Waldpädagogik, sowie der Jäger für „Lernort Natur“ im heutigen Zeitalter zu fördern und unterstützen. Das soll in den kommenden Jahren, auch mit der Hilfe der höheren Beiträge, intensiviert und vorangetrieben werden.

Um den Informationsfluss zu verbessern, bittet er alle, sich auf der Homepage vom DJV beim Newsletter anzumelden. Darüber bekommt man monatlich direkt Informatives vom Dachverband.

Weitere Themen, u.a. auch auf Rückfragen, waren die Sichtweise des DJVs zu Wolf und Luchs in Deutschland sowie die Verwendung von bleifreier Munition.

Zu guter Letzt bedankte sich Thomas Ulrich im Namen aller Anwesenden bei Präsident Hartwig Fischer mit einem kleinen, praktischen Präsent für das Kommen und den informativen und austauschenden Abend.

Merle Klein

Jahreshauptversammlung 2017 in Ober-Wöllstadt

 

Am Dienstag den 07.03.2017 hatte der Vorstand zur alljährigen Jahreshauptversammlung geladen. Dieser Einladung folgten 43 Mitglieder. Die Jagdhornbläser eröffneten die Sitzung in nun schon gewohnter Stärke mit dem Signal „Begrüßung“.

 

Zu aller erst wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern (Karl-Heinz Fischer, Friedel Weinmann und Heinz-Dieter Lindt) mit einer Schweigeminute gedacht. Danach folgte der übliche Ablauf mit der Feststellung der Beschlussfähigkeit, die ordnungsgemäße Einberufung sowie die Vorlesung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung. Dieses wurde einstimmig abgesegnet.

 

Danach folgten die Berichte der verschiedenen Obleute und Vorsitzenden. Den kynologischen Bericht stellte diesmal Martin Lüdge vor. Er wird auch weiterhin das Amt des Hundeobmanns kommissarisch  übernehmen, nachdem Rüdiger Weisensee sein Amt nach der Prüfungssaison aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat. Für den Hundekurs konnte weiterhin Christian Marx als Hundekurs Lehrgangsleiter gewonnen werden.

 

Auf Grund dieser Gegebenheit ist ein Beisitzer im Vorstand aktuell unbesetzt. Es wird jemand gesucht, der Spaß daran hat sich in Sachen Naturschutz, Mitorganisator der Clubabende, Besuch von Fachveranstaltungen oder Einrichtung des Containers einzubringen. Der Aufgabenbereich ist im Vorhinein nicht fest definiert, je nach Interesse. Dieser Posten wurde über die Mitgliederversammlung noch nicht neu besetzt, dieses sollte dann spätestens nächstes Jahr folgen. Wer Interesse hat/sich angesprochen fühlt, darf gerne auf den Vorstand zu kommen.

 

Der Kassenbericht wurde für alle anwesenden Mitglieder in tabellarischer Übersicht heraus gegeben und anschließend von Herrn Würz genauer erläutert. Die besonderen Ausgaben des vergangenen Jahres, Versicherung (Rechtsschutzversicherung LJV, aber auch neu die Hundeunfallversicherung), Sanierung des Haubenmühlenteiches in Nidda, die Anschaffung eines eigenen Seecontainers für das Eigentum des Vereins und die Abwicklung des Bildrechtsvorfalls schlugen dieses Jahr negativ zu buche. Trotzdem wurde wieder eine ordentliche Kassenführung von den Prüfern bescheinigt und so um die Entlastung des Vorstandes gebeten.

 

Herr Volkmar Mauer und Norbert Reiss verbleiben als Kassenprüfer. Herr Dieter Reiss scheidet nach 2 jähriger Tätigkeit gemäß Satzung als Kassenprüfer aus, sodass Jörn Müller einstimmig als Nachfolger aus der Versammlung gewählt wurde.

 

Als weiterer wichtiger Punkt standen verschiedene Ehrungen an:

 

25 Jahre Mitgliedschaft Wetterauer Jagdclub

Kyra Nehls, Edgar Ester und Reiner Emmerich

 

40 Jahre Mitgliedschaft Landesjagdverband

Reinhard Wörner und Günther Lamotte

 

50 Jahre Mitgliedschaft Landesjagdverband

Falk Büsing und Karl Hermann Kindler

 

60 Jahre Mitgliedschaft Landesjagdverband

Theodor Gierich

 

Die Mitglieder bekamen feierlich eine Ehrenurkunde und eine Nadel ausgehändigt und die Jagdhornbläser spielten die Hegewaldfanfarne.

 

Desweiteren wurde erneut über die Solidarversicherung Jagdhundeunfallversicherung der Gothaer   abgestimmt. Der erste Vorsitzende berichtete hierzu, dass die Abwicklung der Unfälle komplett eigenständig mit der Versicherung abgewickelt wird und hierdurch kein Mehraufwand für den Vorstand entsteht. Daraus resultierte, dass es nicht viele Rückmeldungen/Erfahrungsberichte gab. Lediglich von 3 Fällen ist bekannt. Die Versammlung sprach sich mit 2 Enthaltungen einstimmig für den Erhalt dieser Versicherung für ihre Erst- und Zweitmitglieder aus. Es wird weiterhin auf das Mitwirken der Nachbarvereine gehofft um eine möglichst flächendeckende Ausweitung zu erreichen.

 

Außerdem wurde Jürgen Zink, auf Antrag des Vorstandes, für seine Verdienste im Wetterauer Jagdclub als neues Ehrenmitglied einstimmig gewählt.

 

Am Ende der Sitzung gab Thomas Ulrich, unter dem Punkt Verschiedenes, einen

Ausblick auf das nächste Jahr. Der LJV und BJV werden beide ihre Beiträge erhöhen und dies wird auf den Verein zukommen. Hierzu wird bei der nächsten Mitgliederversammlung 2018 abgestimmt.

 

Eure Presseobfrau

Merle Klein

 

Hubertusfeier des WJC vom 13. Oktober 2012

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